Winterliche Dorfromantik

Glück ist,
sich auf traumhafte Urlaubstage
zu freuen

Neuigkeiten vom Alpglück
am 15.12.2020 von Patricia Lipp

Die Alpglück Story –
das Chaletdorf mitten in Oberstdorf

In einem Jahr, das nicht gerade von erfreulichen Schlagzeilen beherrscht wurde, möchten wir Sie an dieser Stelle einladen, sich mit uns zu freuen. Das Alpglück Chalet Dorf Oberstdorf nimmt langsam Formen an!

Davon haben wir lange geträumt – Ihnen, unseren Alpglück Gästen bald ein Erlebnis und einen Bergurlaub zu bieten, an den Sie sich noch lange erinnern werden.
Im Chaletdorf sollen Sie all Ihre Sorgen vergessen, den Alltag hinter sich lassen und ganz entspannt und glücklich Ihre Urlaubstage genießen.

So hatten wir uns die Sache vorgestellt... und wir können’s selbst kaum glauben – in ein paar Monaten ist es soweit. Im August 2021 öffnen sich die Türen.

Aus einem Bauernhof mit ein paar Sommerfrischlern wird ein Chaletdorf mit allen Annehmlichkeiten ...

Fast hundert Jahre hat es gedauert bis zum heutigen Alpglück, aber wenn man sich die Menschen und treibenden Kräfte anschaut, die uns bis hierhin geführt haben, dann war es eigentlich abzusehen, dass irgendwann mal etwas ganz Besonderes entstehen würde…

Die Wurzeln unseres Alpglücks liegen in der Oberstdorfer Bergwelt und wir sind mit Herz und Seele Naturmenschen.

Das sehen Sie auch an den Namen, die wir den einzelnen Chalets gegeben haben.
Den alten Traditionen und Bräuchen entsprechend sind sie nach den Aufgaben und Tätigkeiten von damals benannt.

So waren unsere Vorfahren im Sommer in der Oberen Au zuhause und hüteten als „Bearglar“ das Vieh auf der Alpe. Als „Sennar“ kümmerten sie sich dort auch um die Milch- und Käseverarbeitung und als „Jägar“ gingen sie sogar mit dem Prinzregent Luitpold zur Pirsch.

Das „Hoibar“ spielt auf die ganze Familie an, die das Bergwiesen-Heu vom Traufberg noch mit der Sense schnitt. Das „Holzar“ steht bezeichnend für die Winterarbeit unserer Landwirtsfamilien in den Wäldern von Oberstdorf und Rubi.

Zurückblickend waren wir schon immer eine unternehmungslustige und aufgeschlossene Familie, die mit viel Schwung durchs Leben ging.

Schauen Sie sich nur meinen Opa Kaspar an. Auf seinem alten Kriegsmotorrad in der Spielmannsau war er mit seinen geliebten Geißen voll in seinem Element. So jemanden würde man heute wohl als „Ziegenflüsterer“ bezeichnen…

Kaspar’s Vater hat aus Kuh- und Geißenmilch Käse hergestellt. Und nicht nur irgendeinen Käse, sondern mit Milch von Tieren, die den ganzen Tag an frischen, gehaltvollen Bergkräutern knabberten. Soviel gutes Futter und Kaspar’s liebevolle Betreuung und das Ergebnis war ein wunderbar aromatischer Käse, der sich sehen lassen konnte.

Wir sind aber auch eine Familie mit Prinzipien. Nehmen Sie Ururgroßvater Max Schraudolf, Kaspar’s Opa (1843-1913).

Ihm war es sehr wichtig, dass man einen ehrlichen Umgang miteinander pflegte. Als er einmal übers Ohr gehauen wurde, verkündete er damals, dass er um sein Recht kämpfen werde. Sollte der „Geißen-Prozess“ einen glücklichen Ausgang finden, würde er zum Dank eine kleine Kapelle erbauen.
So entstand das kleine Gotteshaus, das auch heute noch viele Wanderer am Wegesrand in Richtung Kemptner Hütte erfreut. Die kleine Kapelle steht neben der Sennalpe im Trettachtal in Oberstdorf, falls Sie mal vorbeischauen möchten (unbedingt den Käse probieren!).

Seine Kinder, die Urgroßeltern waren es, die unsere ersten Sommerfrischler im Alpglück begrüßten. Hier kümmerte sich Ur-Oma Maria liebevoll um das Wohlergehen Ihrer Gäste. Dann übernahm ihr Sohn Kaspar und baute das Gästehaus aus, in dem nun 16 Gäste untergebracht und mit einem leckeren Frühstück verpflegt werden konnten.

1992 wurden meine Eltern Gastgeber und bauten die ersten Ferienwohnungen.
2012 übernahmen wir und nun erfüllen wir uns unseren Traum vom ersten Chaletdorf im Oberstdorfer Talkessel.

Unsere Chalets konnten rechtzeitig vor dem Wintereinbruch aufgestellt werden und nun geht’s dran, innen alles so gemütlich und kuschelig ein- und herzurichten, dass Sie bereits beim Eintreten ein Lächeln auf Ihrem Gesicht haben und sich denken: „Das ist ja noch schöner als ich mir’s vorgestellt habe...“